Jagdarten
 

Die Greifvögel haben unterschiedliche Jagdarten und Strategien. Adler und Bussarde sitzen oft auf einem Beobachtungsplatz.

Ich sage: "Sie jagen mit dem Auge."

Der richtige Ausdruck lautet "stilljagen". Bei guten Wetterverhältnissen kreisen sie und suchen die Gegend mit ihren hervorragenden Augen nach Beute und nach Ass ab.
Adler gehen auch gern an Ass (Fallwild).


Adler, Bussarde, Milane und Weihen schlagen ihre Beute vorwiegend auf dem Boden, wobei die Weihen manchmal junge Vögel ergreifen.

 

Milane nehmen ab und zu gerne Fisch. Dabei handelt es sich meistens um tote Fische, die an der Wasseroberfläche schwimmen.


Unter den Bussarden ist der Wespenbussard ein ausgesprochener Spezialist. Er nimmt, wie der Name schon sagt, überwiegend Wespen, und zwar die Larven. Dazu gräbt er die Waben aus dem Erdinneren aus.
 

Unter den Adlern ist der Fischadler ein Sonderling. Er frisst (kröpft) nur Fische, die er beim Jagdflug im Gleiten, unterbrochen vom kurzartigen Rütteln, über dem Gewässer erbeutet.

 

Habicht und Sperber sind Jäger, die ihre Beute auf den Boden sowie auch in der Luft schlagen können. Sie jagen aus der Deckung (Überraschungsjäger), wobei sie auf kurzer Strecke ziemlich schnell sein können.
Sie alle ergreifen und töten ihre Beute mit den Fängen (Grifftöter).
 

Falken erspähen ihre Beute unter anderem auch vom Beobachtungsplatz oder jagen ihre Beute aus großer Entfernung an. Sie erreichen im Jagdflug/ Sturzflug enorme Geschwindigkeiten. Falken sind überwiegend Jäger im freien Luftraum. Jedoch der Turmfalke schlägt zumeist Mäuse. In schlechten Zeiten nimmt er auch Vögel und Insekten.

 

Bei den Falken ist das Schlagen und Töten anders wie bei allen anderen Greifen. Sie ergreifen oder schlagen die Beute nieder, halten mit den Fängen ihre Beute (Griffhalter) und töten sie mit einem gezieltem Biss ins Genick, das sogenannte Abnicken (Bisstöter).

 

Falken besitzen am Oberschnabel einen Zacken, einen Vorsprung, den man als Falkenzahn bezeichnet.
Viele Falken besitzen unter den Fängen sogenannte Haltenoppen, die ihm das Halten der Beute erleichtern.

 

Geier nehmen nur Ass (Fallwild) auf, das sie aus großer Höhe erspähen und auch wittern.

 

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